Ostsee – Kleine Nachlese (MeckPomm 16)

Es war eine Schnupperreise; wir wollten sehen, wie es ‘dort’ ist, ob es sich lohnt, noch einmal hin zu fahren. Mit einem Wort: UNBEDINGT! Viel haben wir gesehen und doch zu wenig. Dieses nordöstlichste Bundesland birgt noch viele  weitere Schätze und Orte, die es zu sehen lohnt: Rügen, Usedom, Rostock, Greifswald, die Mecklenburgische Seenplatte im Inland, …

Möwe

Möwe im Alten Hafen von Wismar

Viel Geld ist in die Restaurierung der alten Hansestädte geflossen. Wenn man ihre Schönheit sieht, gibt man seinen Soli gerne ab. Solche Städte müssen erhalten werden; Wismar und Stralsund sind nicht umsonst UNESCO Weltkulturerbe. Allerdings sollte man nicht gerade die schönsten Plätze mit Autos vollstellen lassen (Wismar, Stralsund). Man darf den Touristen ruhig zumuten, ein paar Schritte zu gehen. Lampen müssen nicht zwangsweise mit Drähten befestigt werden und eine jahrmarktartige Wurstbraterei dürfte ruhig etwas Abstand zum historischen Rathaus halten.

Genug gemeckert. Wir sahen wunderschöne Laternen an Masten statt an Drähten und alles scheint erdverkabelt zu sein. Keine Stromleitungen stören das mittelalterliche Stadtbild und das Fotografieren. So manches neue Haus passt sich architektonisch gut in die Umgebung ein. Auch die moderne Häuserzeile in der Hauptgeschäftsstraße von Wismar fanden wir gelungen. Sie haben das Element der Schaugiebel der alten Häuser wieder aufgenommen.

Im Hotel- und Gaststättenbereich hat sich vieles getan. Wir wurden überall freundlich und gut bedient. Ein paar Restauranttipps:

Holzskulptur

Die Holzzikke markiert den Eingang zum Höfchen, in dem das Restaurant ‘Café Zikke’ liegt

Jaulen im Duett ;-) – In Stralsund probierte ein Dudelsackspieler sein Instrument aus, was einem Hund (ganz klein auf dem Foto links) sehr zu missfallen schien. Sein Herrchen unterband das Bellen und Jaulen (des Hundes), aber dieser war offensichtlich weiterhin fasziniert und ließ den ‘Schotten’ nicht aus den Augen.

Stralsund und Wismar

Interessante Links:

Portal Mecklenburg-Vorpommern

Gutshäuser und Schlösser

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Staatliche Schlösser und Gärten

Liisas ‘Charming Quark
Sie wohnt in Mecklenburg-Vorpommern und stellt hin und wieder Menschen von dort vor oder lässt uns an Spaziergängen teilhaben.

Ein buntes Sammelsurium zum Schluss und damit endet die Serie über Mecklenburg-Vorpommern:

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Schwerin (MeckPomm 15)

Nun wird es aber Zeit, den Ostsee-Reisebericht zu Ende zu bringen. Das Beste habe ich bis zuletzt aufgehoben. Vielleicht ist das aber auch nur mein subjektiver Eindruck.

Kanaldeckel Schwerin

Landeshauptstadt Schwerin

Wir parkten irgendwo in der Schelfstadt und wandten uns Richtung Pfaffenteich, einem künstlich angelegten Binnensee. Obwohl es leicht diesig war, machte Schwerin einen fröhlichen, lebensfrohen Eindruck.

(Alle kleinen Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.)

Es war mild und warm genug, um draußen zu sitzen. Tatsächlich hat es später ein paar Tröpfchen geregnet.

Pfaffenteich, Arsenal

Das Arsenal am Pfaffenteich, Tudorstil

Pfaffenteich

Am südlichen Ende vom Pfaffenteich

Arsenal am Pfaffenteich

Altstadt und Schelfstadt gehen ineinander über und wir ließen uns durch die Straßen und Gassen treiben. Repräsentative Bauten, in denen Ämter der Landesregierung sitzen, kleinere Häuser mit bunten Türen und nur noch wenige sozialistische Bauten bestimmen das Bild der Stadt. Rechts unten ein sehr gelungener Neubau, der Elemente der alten Backsteinarchitektur aufgreift.

Wir bestiegen einen Kirchturm und schauten über die Stadt, die so malerisch an vielen Gewässern liegt. Das macht einen großten Teil ihres Reizes aus. Von oben sah ich zum ersten Mal das ‘Märchenschloss’ (ohne Foto), ein beeindruckender Anblick.

Jetzt war erst mal Pause angesagt, um die vielen Eindrücke sacken zu lassen. Wir setzten uns auf die Terrasse des Café Röntgen am Markt und genossen erstklassiges Eis, leckere Sachertorte und Cafe Crème. Gegenüber ist die Touristeninformation im Rathaus untergebracht und man hat einen schönen Blick über den kleinen Platz.

So gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Schloss, dem Sitz des Landesparlaments von Mecklenburg-Vorpommern. Es liegt malerisch auf einer Insel im See. Wir umrundeten es einmal ohne hineinzugehen und ließen einfach nur die vielen Türmchen, den Garten und den See auf uns wirken. Hier fand 2009 die Bundesgartenschau statt.

So langsam waren es nicht nur die vielen Eindrücke, sondern auch die Füße, die dringend nach Pause verlangten und so machten wir spontan etwas Ungewohntes: eine Besichtigungsrundfahrt in einem oben offenen roten Bus, an dem wir gerade vorbei kamen. Was für eine gute Entscheidung! Wir bekamen einen Überblick über die Stadt, die wir selbst so nicht hätten erfahren können. Die junge Reiseleiterin schöpfte aus dem Vollen und auch der Busfahrer, der manchmal Zentimeterarbeit leistete, trug zum Gelingen bei. Ich kann diese Tour mit dem ‘Buskontor‘ nur jedem empfehlen; hier die Strecke.

Wir ließen den Tag mit einem leckeren Essen und dem Blick auf den kleinen Yachthafen ausklingen. Schwerin ist eine Stadt, für die man sich mehr Zeit nehmen kann als einen Tag.

Yachthafen

Im letzten Beitrag gibt es noch eine kleine Nachlese an Fotos, ein paar Tipps und Links.

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Kleine Veränderungen

Das Leben ist ständigen Veränderungen unterworfen, alles, fast alles. Da ich gerade mit Computerangelegenheiten stark beschäftigt bin, haben sich zwei Änderungen am Rande ergeben:

  • Da ich mich nie wirklich an den Namen ‘Franka’ gewöhnt habe, werde ich in Zukunft wieder meinen richtigen Namen benutzen. Hoffentlich könnt IHR euch umgewöhnen.
  • Die hier benutzte E-Mail-Adresse habe ich gelöscht; die neue (alte) findet ihr am gewohnten Platz. Das hat technische Gründe, die hier unwichtig sind. Meine andere, einigen bekannte Mailadresse bleibt bestehen.
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