Herbstliches Geschenk

Noch ein strahlend schöner Tag, ein Geschenk des Herbstes, bevor die kahle Zeit beginnt. Wir spazierten von Schlebusch (Endhaltestelle Linie 4) durch den Wald, …

Herbstlicher Wald

… erreichten die Dhünn, ein Flüsschen aus dem Bergischen Land, das auf Leverkusener Gebiet in die Wupper mündet und diese kurz darauf in den Rhein, …

Die Dhünn im Herbst

Die Dhünn im Herbst

Nachdem wir den Leverkusener Stadtteil Schlebusch durchquert hatten, warfen wir noch einen Blick auf Schloss Morsbroich, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Wie früh doch die Sonne untergeht.

Das Schloss mit seiner Kunst und das ebenfalls entdeckte Industriemuseum ‘Freudenthaler Sensenhammer’ steht schon auf meiner Liste für demnächst.

Schloss Morsbroich Schloss Morsbroich Wasserspiegelung

Veröffentlicht unter Herbst, Leverkusen, Spiegelungen | Verschlagwortet mit , , , , | 10 Kommentare

Mayschoß – wieder mal ;-)

Über den November können wir uns dieses Jahr nicht beklagen: so mild und einige wunderschöne Tage. Und wenn es mal regnet …irgendwann muss man ja die Fotos sichten und die Berichte schreiben.

Buntes Weinlaub

Mayschoß – im Hintergrund die Saffenburg

Aus vorigen Jahren weiß ich, dass das Weinlaub erst im November bunt wird (s. ‘Akropolis’, voriges Jahr, Teil 1, Teil 2, Teil 3). Same procedure as last year: lecker essen in einem unserer Lieblingsrestaurants, dem familiär geführten Weinhaus Kläs.

Blick auf die Saffenburg

Blick von der Ahrbrücke auf die Saffenburg

Und dann einfach mal schnell auf die Saffenburg hoch (ihre Geschichte hier), durch die bunten Weinberge (alle kleinen Fotos durch Anklicken vergrößern), …

hinauf in die kahlen Schieferfelsen der Burg, von der nicht mehr viel übrig ist. Das wenige wird durch mächtige Plomben zusammengehalten. Von oben gibt es eine spektakuläre Aussicht aufs Dörfchen Mayschoß, das sich in eine sonnige Mulde duckt.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude der Ahrtalbahn ist frisch renoviert.

Bahnhofsgebäude Mayschoß

ehemaliger Bahnhof Mayschoß

Die Ahr in Mayschoß

Veröffentlicht unter Ahrtal | Verschlagwortet mit , , , , , | 28 Kommentare

Von Stammheim nach Mülheim

Manchmal fahren wir spontan mit Bahn oder Bus und erkunden unsere Stadt. Oft zieht es uns an den Rhein, wie hier vor ein paar Tagen, wo das Licht und die Wolken so besonders waren.

Möwen füttern (nicht ich)

Möwen füttern

Herangezoomt: die neue Bebauung am Rheinufer (nördliches Mülheim) und die markanten Bögen der Schlackenbergwerft (dazu unten mehr). Weil der Rhein hier einen engen Bogen macht, sieht es aus wie von gegenüber fotografiert.

Bebauung am Rheinufer

Einige bezeichnen diese Häuser als Wohnklötze, als Domizil für Reiche, aber nach meinem Kenntnisstand sind das Mietwohnungen und früher befanden sich dort Lagerflächen mit riesigen Kabelrollen. So schön war es also vorher nicht.

Stammheimer Ufer

Stammheimer Ufer – Blick nach Süden

Stammheimer Ufer

Stammheimer Ufer - in der Ferne die zierliche Mülheimer Brücke

Stammheimer Ufer – in der Ferne die schöne Mülheimer Brücke

Der Blick nach Norden – vom nördlichen Teil des Industriegürtels zu beiden Seiten des Rheins sieht man hier nichts.

Stammheimer Ufer - Blick nach Norden

Stammheimer Ufer – Blick nach Norden

Die Bebauung der LEG am Rheinufer zwischen Mülheim und Stammheim – früher befand sich dort Fabrikgelände.

LEG-Bebauung Düsseldorfer Straße

Die Schlackenbergwerft – wenig findet man über sie in Büchern oder online. Wenn man über die Mülheimer Brücke fährt, sieht man die Rundbögen. Es ist die ehemalige Werftanlage des Carlswerkes Felten & Guilleaume. (Möglicherweise kennt ihr die Schanzenstraße mit den Backstein-Industriegebäuden.) Dieses Kabelwerk prägte einmal ganz Mülheim.

Leider war die Schlackenbergwerft aber auch ein ‘Unort’, denn dort wurden Zwangsarbeiter untergebracht (s. Angaben des NS-Dokumentationszentrums). Zum Glück haben sich Schüler in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Mülheim dieses Themas angenommen und eine Gedenktafel aufstellen lassen (Bericht hier).

Heute kann man dieses in den Rhein ragende Bauwerk betreten und die Möwen zählen, die hier aufgereiht ihren Lieblingsplatz haben.

Möwen am Rhein

Veröffentlicht unter Mülheim (Bez. 9), Nationalsozialismus, Rhein | Verschlagwortet mit , , , , , | 17 Kommentare